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HypoVereinsbank "reduce" 24.01.2005
SEB
Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) mit "reduce" ein.
Die HypoVereinsbank werde auch für 2004 rote Zahlen ausweisen, nachdem sie das Tempo für die Sanierung des Immobiliensektors dramatisch erhöhen werde. So habe das Haus am Freitag bekannt gegeben, eine Sonderwertberichtigung in Höhe 2,5 Mrd. Euro auf die problematischen Bestände des deutschen Immobilienfinanzierungsgeschäftes vornehmen zu wollen, welche in Q4 verbucht werde. Die Bank werde deshalb für das vergangene Jahr zum 3. Mal in Folge einen Verlust ausweisen. Die Dividende für 2004 werde dadurch ausfallen. Bedient würden aber die Genüsse und das Hybridkapital.
Die Sanierungsbestände des gesamten deutschen Immobilienfinanzierungsgeschäftes der HypoVereinsbank würden in das neue Segment "Real Estate Restructuring" zusammengefasst. Es habe ein Volumen von rund 15 Mrd. Euro. Ziel sei es, die diesem Geschäftsfeld zugeordneten Portfolien marktschonend unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Immobilienmärkte vollständig abzubauen. Damit dies zügig abgebaut werden könne, sei dieser Schritt der dramatischen Neubewertung nötig. Die Bewertungsänderung erhöhe somit die Marktgängigkeit dieser Bestände mit dem Ziel einer schnellen Eigenkapitalfreisetzung und Kostenentlastung.
Wie hoch der Jahresverlust dadurch ausfalle, sei zur Stunde noch nicht klar. In den ersten 9 Monaten habe die HypoVereinsbank einen Gewinn in Höhe von 214 Mio. Euro verbucht. Ob mit diesem neuerlichen Bewertungsschritt nun alle "Leichen" endgültig ausgekehrt seien, lasse sich gegenwärtig auch nicht sagen. Dazu werde die HypoVereinsbank am 24. Februar im Rahmen der Bilanzvorlage Näheres mitteilen. Jedenfalls sei durch die Schaffung der Umstrukturierungseinheit mehr Transparenz für das Geschäftsfeld Deutschland geschaffen worden.
Die HypoVereinsbank halte an ihrem Ziel fest, für 2005 einen ROE nach Steuern zu erreichen, der etwa der Höhe der Kapitalkosten entspreche. Infolge der geänderten Bewertung sehe die Bank nun bereits für 2005 eine normalisierte Kreditrisikovorsorge von rund 1,3 Mrd. Euro (nach voraussichtlich 1,8 Mrd. Euro in 2004). Die HypoVereinsbank müsse in der Folgezeit aber beweisen, dass sie operativ auch wieder zulegen könne. Die Aktie sei mit einem 2005er KGV von 17,2 nicht günstig bewertet.
Die Analysten der SEB bestätigen in ihrem aktuellen "AnlageFlash" ihr Kursziel von 16 Euro und bewerten die Aktie der HypoVereinsbank mit "reduce".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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